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Im Rahmen eines von Bayerischen Staatsministerium für Umwelt Gesundheit und
Verbraucherschutz geförderten Projektes wurden Feinstaubproben (PM2,5) auf
ihre organisch chemische Zusammensetzung untersucht. Ziel war es,
wesentliche Faktoren zu ermitteln, die Höhe und Zusammensetzung der
Feinstaubbelastung in der Augsburger Innenstadt bestimmen.
Hierzu wurden an einer Messstation in Augsburg zwei Jahre lang täglich
Feinstaubproben gesammelt. In den Proben wurden die Konzentrationen von 200
Substanzen bestimmt und die Konzentrationsverläufe von 78 dieser Substanzen
statistisch ausgewertet. Fünf Quellen für Feinstaubimmissionen wurden
identifiziert: Verkehr, Holzverbrennung, Heizöl und Diesel Verbrauch,
Braunkohleverbrennung, biogene Emissionen und Ferntransport von Feinstaub.
Die Zeitverläufe der organischen Feinstaubbestandteile und der zugehörigen
Quellen zeigen folgendes Bild: In der warmen Jahreszeit (Mai bis September)
sind biogene Emissionen und Ferntransport die Haupt-Quellen. In der kalten
Jahreszeit (Heizperiode von Oktober bis April) dominieren
Verbrennungsquellen (Hausbrand und Verkehr) die Partikelzusammensetzung.
Besonders hohe Feinstaubkonzentrationen und besonders hohe Konzentrationen
organischer Feinstaubbestandteile treten während austauscharmer Wetterlagen
auf.

Der Einfluss lokaler Augsburger Quellen wie z.B. Gebäudeheizung mit
Braunkohle oder Holz auf die Feinstaubimmissionen soll in einer
detaillierten Studie untersucht werden.
Die Wirkung der Feinstaubimmissionen auf die menschliche Gesundheit wird z.
Zt. im Rahmen einer epidemiologischen Studie in Zusammenarbeit mit dem GSF
untersucht.
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