bifa-aktuell | 03.03.2026

Smartline-PV – Projekttreffen in Rom

Entwicklung flexibler Zinn-Perowskit-Solarmodule mit anpassbaren Farben für Fassaden und Dachziegel

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© Erster Workshop in Freiburg. Foto: bifa Umweltinstitut GmbH

Ende Februar 2026 traf sich das Projektkonsortium von „Smartline-PV“ in Rom, um Projektkoordinator Dr. Thomas Rath (TU Graz) über Fortschritte in den Arbeitspaketen zu informieren.

Die bifa Umweltinstitut GmbH betreute das Arbeitspaket „Lebenszyklusbewertung, Ökodesign und Kreislaufwirtschaft“ (Originaltitel: Life cycle assessment, ecodesign and circularity) im EU-geförderten Horizon-Europe-Projekt.

Schwerpunkt der bifa-Arbeit war die Vorbereitung und Durchführung des ersten Workshops „Frühzeitige Erkennung sozialer, ökologischer und regulatorischer Fallstricke bei bleifreien Perowskit-PV-Modulen“ (Originaltitel: Early identification of social, environmental and regulatory pitfalls for the production of lead-free perovskite PV modules) am 8. Oktober 2025 in Freiburg.

Dr. Janknecht (TÜV Rheinland) gab dort einen Überblick zu Produktprüfungen und regulatorischem Rahmen. In Gruppenarbeiten wurden Wertschöpfungsketten visualisiert und soziale, wirtschaftliche sowie ökologische Auswirkungen diskutiert. Ziel war die Minimierung von Umweltrisiken und eine hohe öffentliche Akzeptanz der Technologie.

Aus dem Projekt entstanden zwei bifa-Publikationen zu „Ecodesign Guidelines“ und „Environmental Risk Assessment“, die im September 2026 auf der EUPVSEC vorgestellt werden sollen. Sie liefern Erkenntnisse für die nachhaltige Entwicklung neuer Photovoltaik-Technologien.