Meldung | 27.05.2026

Rückblick auf die IFAT 2026

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© Foto: bifa Umweltinstitut GmbH

Mit rund 142.000 Besuchern aus fast 160 Ländern und etwa 3.400 Ausstellern sowie 461 Vorträgen setzt die IFAT Munich 2026 erneut Maßstäbe als weltweit größte Messe für Umwelttechnologien. Zum 60-jährigen Jubiläum brachte die IFAT Fachbesucher, Unternehmen und Entscheider aus aller Welt zusammen, um Lösungen für nachhaltige Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz zu diskutieren.

Für bifa bot die Messe eine wertvolle Plattform, um aktuelle Forschungsthemen, praxisnahe Lösungsansätze und innovative Projekte einem breiten Fachpublikum vorzustellen. An allen Messetagen stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Zahlreiche Gespräche mit Partnern, Kunden und Fachbesuchern ermöglichten einen intensiven Dialog zu aktuellen Herausforderungen der Branche – insbesondere in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Energie und Klima.

Fachlicher Austausch und intensive Gespräche am Stand 

Die hohe fachliche Qualität der Gespräche und das große Interesse an den vorgestellten Themen haben einmal mehr gezeigt, wie relevant fundierte Lösungen für die Praxis sind. Gleichzeitig entstanden wichtige Impulse, die in zukünftige Projekte und Entwicklungen einfließen werden. Neben den fachlichen Diskussionen bot die IFAT 2026 auch die Gelegenheit, bestehende Netzwerke zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. Der direkte Austausch auf der Messe hat erneut verdeutlicht, wie wichtig persönliche Begegnungen für die Weiterentwicklung gemeinsamer Ideen und Kooperationen sind.

Vorträge und Fachsessions mit großer Resonanz

Auf der Hydrogen Stage präsentierte Herr Dr. Nico Bevilacqua den Vortrag zum Thema „Systemische Zusammenhänge, Leitfragen und Handlungsperspektiven für die Transformation der Umwelttechnik“. Im Mittelpunkt standen die übergeordneten systemischen Wechselwirkungen innerhalb der Umwelttechnik sowie zentrale Leitfragen für eine erfolgreiche Transformation hin zu nachhaltigeren Strukturen. 

Auf der Orange Stage am Mittwoch, den 06. Mai 2026, stellte Frau Prof. Dr. Nadine Warkotsch zunächst im Beitrag „Abfall und Klima – Auf dem Weg zur Netto-Null-Emission“ die Rolle der thermischen Abfallbehandlung im Kontext des Kohlenstoffkreislaufs zur Diskussion. In einem intensiven Austausch mit Expertinnen und Experten wurden Chancen und Herausforderungen dieser Technologie im Hinblick auf den Klimaschutz beleuchtet. In einer weiteren Session zum Thema „Textilrecycling und Kreislaufwirtschaft für eine bessere Zukunft“ lag der Fokus auf der Transformation der Modebranche. Diskutiert wurden innovative Recyclingtechnologien, neue Geschäftsmodelle sowie Strategien zur Schließung textiler Stoffkreisläufe. Die hohe Beteiligung und das große Interesse im Rahmen der Sessions sowie die anschließenden Diskussionen haben deutlich gezeigt, wie stark der Bedarf an anwendungsnaher Forschung und fundierter wissenschaftlicher Einordnung ist.

Fazit

Insgesamt war die IFAT 2026 für bifa eine erfolgreiche Veranstaltung, die zahlreiche neue Impulse setzte und bestehende Partnerschaften gestärkt hat. bifa freut sich darauf, die geknüpften Kontakte weiter zu vertiefen und die Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis aktiv fortzuführen.

zum Vortrag

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